Training in VR unter besonderer Berücksichtigung der visuellen Wahrnehmung und des Vergleiches zur Realität.

    Projektleitung: K. Witte, Mitarbeiter: K. Petri, D. Chen, St. Pastel

    Fördergeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG); 01.10.2018 - 30.09.2021 

     

    Das allgemeine Ziel des Forschungsvorhabens ist es, grundlegende Erkenntnisse zur Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers, zum Blickverhalten, zur Gewöhnung und zum Einfluss des Alters auf den motorischen Lernprozess und das sportliche Training in VR zu erlangen, die es ermöglichen, ein theoretisch fundiertes Training von sportlichen Bewegungen in VR zu konzipieren. Es ist davon auszugehen, dass durch die gezielte Einbindung multisensorischer Wahrnehmungsfunktionen die Bewegungsregulation direkt beeinflusst wird. Die im Projekt zu verwendende und zu entwickelnde Virtuelle Realität bezieht sich ausschließlich auf die visuelle Wahrnehmung der virtuellen Umgebung, von Equipment bzw. des eigenen Körpers. Durch die Synthese und Integration mit anderen Sinneswahrnehmungsformen (wie bspw. durch das vestibuläre und somatosensorische System) kann es zu Veränderungen der komplexen Wahrnehmung kommen, die sich wiederum auf die Bewegungssteuerung und kontrolle  auswirkt.

    Wesentliche Aspekte sind dabei:

    • Auswirkungen des Alters auf die Wahrnehmung des eigenen Körpers und seiner Lokalisation im Raum,
    • motorische Leistungsfähigkeit und Erfahrungen in VR
    • Vergleich von Lernprozessen in VR mit denen in der realen Welt anhand ausgewählter praxisorientierter Problemstellungen im Sport  

     

    Letzte Änderung: 10.12.2019 - Ansprechpartner: Webmaster